Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell (SBM-3)
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Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen
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Einordnung
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Zeithorizont
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Wertschöpfungskette
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Auswirkungen, Risiken und Chancen
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Auswirkung, Chance, Risiko
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kurzfristig
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mittelfristig
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langfristig
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vorgelagert
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eigene Aktivitäten
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nachgelagert
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Arbeitskräfte direkter Zulieferer (ESRS S2)
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Intransparenz über die Achtung arbeits- und menschenrechtsbezogener Rechte in der vorgelagerten Wertschöpfungskette
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Negative Auswirkung
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Risiko durch die Verletzung arbeits- und menschenrechtsbezogener Rechte in der vorgelagerten Wertschöpfungskette
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Risiko
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Aufgrund der häufig begrenzten Transparenz in der vorgelagerten Wertschöpfungskette besteht die Gefahr, dass arbeits- und menschenrechtsbezogene Rechte verletzt werden. Dies kann nicht nur finanzielle Risiken nach sich ziehen, sondern auch zu tatsächlichen negativen Auswirkungen auf die Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette führen. Daher üben ihre Interessen, Ansichten und Rechte einen erheblichen Einfluss auf das Geschäftsmodell der NORMA Group aus, was sich in der Implementierung gruppenweiter Richtlinien wie des Supplier Code of Conduct und des Code of Conduct widerspiegelt.
Die identifizierten negativen Auswirkungen und Risiken im Zusammenhang mit Arbeits- und Menschenrechten in der vorgelagerten Wertschöpfungskette stehen in direktem Bezug zur Strategie und zum Geschäftsmodell der NORMA Group. Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse hat die NORMA Group mögliche Verstöße im Kontext von Kinderarbeit oder Zwangsarbeit bei Arbeitskräften in der vorgelagerten Wertschöpfungskette sowohl als wesentliche negative Auswirkung als auch als wesentliches Risiko identifiziert.
Als produzierendes Unternehmen ist die NORMA Group auf eine verlässliche und verantwortungsvolle Lieferkette angewiesen, um ihre eigene Wertschöpfung sicherzustellen. Entsprechend ist die NORMA Group bestrebt, durch Einkaufsregularien und eine kontinuierliche Risikoevaluierung und -prüfung negative Auswirkungen auf Arbeitskräfte in der vorgelagerten Wertschöpfungskette zu reduzieren. Hierzu dient beispielsweise der Verzicht des Sourcings von Ressourcen aus Konfliktregionen, sogenannter Konfliktmineralien. Ebenso wird bei den Zulieferern die Einhaltung der notwendigen Standards im Sourcing berücksichtigt. Dies schließt alle Personen ein, die in dieser Wertschöpfungskette tätig sind, unabhängig von einer direkten vertraglichen Beziehung zum Unternehmen.
Eingeschlossen sind sämtliche Arbeitskräfte, die erheblich von den Aktivitäten der NORMA Group betroffen sind oder betroffen sein könnten. Dies umfasst sowohl die Auswirkungen, die das Unternehmen direkt verursacht oder zu denen es beiträgt, als auch solche, die sich aus seinen Geschäftsbeziehungen im Zusammenhang mit eigenen Tätigkeiten, Produkten oder Dienstleistungen ergeben. Es werden Arbeitskräfte in der vorgelagerten Wertschöpfungskette einbezogen.
Die im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse als wesentlich identifizierten Auswirkungen sind weitverbreitet/systemisch. Diese Auswirkungen beschränken sich nicht auf einzelne Vorfälle oder spezifische Geschäftsbeziehungen.
Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse hat die NORMA Group Arbeitskräfte in der vorgelagerten Lieferkette identifiziert, die potenziell oder tatsächlich negativ betroffen sein könnten. Dabei wurde ein Verständnis dafür entwickelt, warum bestimmte Arbeitskräfte einer größeren Gefahr ausgesetzt sein können. Die Überwachung der Lieferantenrisiken erfolgt durch den Einkauf der NORMA Group. Der Prozess unterstützt die Einkaufsorganisation dabei, die Resilienz in der Lieferkette kontinuierlich im Blick zu behalten und rechtzeitig erforderliche Maßnahmen einzuleiten.
Verpflichtungen im Zusammenhang mit Arbeitskräften direkter Zulieferer (S2-1)
Die NORMA Group möchte entlang der gesamten Wertschöpfungskette Verantwortung übernehmen und ist sich der tatsächlichen negativen Auswirkungen auf Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette bewusst. Da die NORMA Group neben den negativen Auswirkungen ebenso ein wesentliches Risiko in diesem Zusammenhang identifiziert hat, ist es zentrale Aufgabe in Bezug auf die Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette, negative Auswirkungen auf die Arbeitskräfte direkter Zulieferer und Risiken zu erkennen, zu bewerten und aktiv zu steuern.
Weitere Einzelheiten zum Prozess der Wesentlichkeitsanalyse sind im Kapitel ERMITTLUNG DER WESENTICHEN AUSWIRKUNGEN, RISIKEN UND CHANCEN (IRO-2) zu finden. Um negative Auswirkungen auf Arbeitskräfte in der vorgelagerten Wertschöpfungskette und die daraus resultierenden Risiken und in Bezug auf Arbeitsbedingungen, Gleichbehandlung und Chancengleichheit sowie Menschenrechte zu adressieren, hat die NORMA Group den Supplier Code of Conduct eingeführt. Lieferanten, die den Supplier Code of Conduct unterschreiben, d. h. insbesondere die bevorzugten Lieferanten, verpflichten sich, die Menschenrechte zu respektieren und einzuhalten. Dieser Verhaltenskodex soll sicherstellen, dass in der gesamten Lieferkette der NORMA Group sowohl Gesetze als auch ethische Standards eingehalten werden.
Der weltweit gültige Supplier Code of Conduct legt die Erwartungen der NORMA Group an das nachhaltige Wirtschaften ihrer Lieferanten in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitssicherheit, Gesundheit, Umwelt und geschäftliche Integrität fest. In Bezug auf die Menschenrechte orientiert sich der Kodex an den Regelwerken der Internationalen Arbeitsorganisation, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, dem UN Global Compact und dem Standard SA8000. Im Geschäftsjahr 2014 wurde der Supplier Code of Conduct eingeführt und zuletzt im Geschäftsjahr 2023 aktualisiert, um die im Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz enthaltenen Anforderungen zu berücksichtigen.
Des Weiteren erfolgt die Anwendung des Code of Conduct, wie im Kapitel UNTERNEHMENSKULTUR UND -WERTE (G1) beschrieben. Auch die Einhaltung des Human Rights Commitment Statements wird entsprechend berücksichtigt, wobei weitere Informationen dazu im Kapitel EIGENE BELEGSCHAFT (S1) zu finden sind. Die genannten Regelwerke werden bedarfsgerecht überprüft und aktualisiert. In der Regel werden auch, soweit anwendbar, Arbeitskräfte in der vorgelagerten Wertschöpfungskette berücksichtigt. Die übergeordnete Verantwortung liegt beim Vorstand, die Überwachung erfolgt durch die Fachabteilungen Human Resources, Corporate Responsibility, Integrity, Legal und Purchasing.
Aufgrund der Größe und Komplexität der Wertschöpfungskette sind Menschenrechtsverletzungen nicht vollständig auszuschließen. Die NORMA Group hat nur begrenzten Einfluss auf die Einhaltung der Mindeststandards über ihre direkten Geschäftspartner hinaus. Sollte das Unternehmen erfahren, dass Geschäftspartner Menschenrechtsverletzungen begehen oder dulden, gewährt die NORMA Group ihren Geschäftspartnern die Möglichkeit, dies schnellstmöglich zu beheben. Anschließend wird die Geschäftsbeziehung neu bewertet und eine Vertragsbeendigung in Betracht gezogen. Hinweisen auf potenzielle Menschenrechtsverstöße wird nachgegangen. Dazu sind im Rahmen eines definierten Meldeprozesses potenzielle Verstöße an NORMA Group Compliance zu melden. Diese werden in das Human Rights Committee zur weiteren Analyse und Bewertung eingebracht. Weitere Informationen zu diesem Prozess finden sich im Kapitel UNTERNEHMENSKULTUR UND -WERTE (G1).
Die NORMA Group erwartet von ihren Lieferanten, dass sie ihre Geschäfte unter Einhaltung der geltenden Gesetze, ethischen Grundsätze sowie der Menschenrechte und Standards für Arbeitssicherheit und Umweltschutz führen. Daher hat die Einkaufsabteilung soziale und ökologische Nachhaltigkeitsaspekte in ihre Prozesse und ihre Organisation integriert, unter anderem im Einkaufshandbuch, das die wesentlichen Prozesse und Verfahren beschreibt, die als Rahmen für die globale Organisation dienen. Der Supplier Code of Conduct bringt dieses Selbstverständnis zum Ausdruck und orientiert sich in Bezug auf die Menschenrechte an den Regelwerken der Internationalen Arbeitsorganisation, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, dem UN Global Compact und dem Standard SA8000. Die Zustimmung zum Supplier Code of Conduct ist ein verbindliches Kriterium im Anforderungskatalog für die Auswahl neuer Lieferanten und wird von der Abteilung Purchasing überwacht. Der Supplier Code of Conduct, der Code of Conduct und das Human Rights Commitment Statement sind Verpflichtungen der NORMA Group, die unter anderem Erklärungen zum Thema Menschenrechte enthalten und die Haltung des Unternehmens dazu verdeutlichen. Die NORMA Group positioniert sich unter anderem gegen Menschenhandel, Zwangsarbeit sowie Kinderarbeit in der Wertschöpfungskette.
In Regelungen mit Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette verpflichtet sich die NORMA Group zur Einhaltung der zehn Prinzipien des UN Global Compact, der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Business and Human Rights sowie der Erklärung über die grundlegenden Prinzipien und Rechte bei Werken der Internationalen Arbeitsorganisation. Im Geschäftsjahr 2025 wurden in der vorgelagerten Wertschöpfungskette keine Vorfälle gemeldet, bei denen es zu Nichteinhaltungen der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, der IAO-Erklärung über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit oder der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen kam, die Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette betreffen.
Verfahren zur Einbeziehung der Arbeitskräfte direkter Zulieferer in Bezug auf Auswirkungen (S2-2)
Im Geschäftsjahr 2025 hat die NORMA Group kein umfassendes Verfahren zur Einbeziehung der Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette implementiert.
Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die die Arbeitskräfte direkter Zulieferer Bedenken äußern können (S2-3)
Die NORMA Group ist sich ihrer tatsächlichen negativen Auswirkungen auf Arbeitskräfte in der vorgelagerten Wertschöpfungskette bewusst. Durch die Komplexität globaler Lieferketten und durch die unzureichende Umsetzung von Richtlinien und Kontrollen in der Lieferkette werden die Gleichbehandlung von Arbeitnehmern sowie die Menschenrechte in der Wertschöpfungskette möglicherweise beeinträchtigt. Lieferanten, die den Supplier Code of Conduct unterschreiben, verpflichten sich zur Einhaltung der im Supplier Code of Conduct verankerten Anforderungen.
Die NORMA Group verfügt über ein Hinweisgebersystem, das als Meldemechanismus dient und den Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette die Möglichkeit bietet, konkrete Vorfälle und Verstöße zu melden. Für die NORMA Group ist die Nutzung der Kanäle und Strukturen ein Indikator dafür, dass diese bekannt sind und diesen vertraut wird. Jedoch führt die NORMA Group keine systematische Abfrage bei entsprechenden Stakeholdern zur Wirksamkeit und Bekanntheit durch. Diese Meldungen werden nachverfolgt und bei Bedarf werden entsprechende Maßnahmen ergriffen. Weitere Informationen zum Hinweisgebersystem finden sich im Kapitel UNTERNEHMENSKULTUR UND -WERTE (G1).
Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen und Ansätze zum Management wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit Arbeitskräften direkter Zulieferer sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen und Ansätze (S2-4)
Um potenzielle Menschenrechtsverletzungen in der vorgelagerten Wertschöpfungskette frühzeitig zu erkennen und ihre negativen Auswirkungen sowie daraus resultierende Risiken wirksam zu steuern, setzt die NORMA Group die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen ein. Ziel der aufgeführten Maßnahmen ist es, Sorgfaltspflichten entlang der Lieferkette systematisch zu erfüllen und negative Auswirkungen für betroffene Arbeitskräfte in der vorgelagerten Wertschöpfungskette wie auch Risiken für die NORMA Group zu minimieren.
Zum einen setzt das Unternehmen die Supply-Chain-Risk-Management-Software „Sphera“ ein. Diese Lösung überwacht laufend öffentlich zugängliche Quellen und analysiert Informationen zu direkten und indirekten Lieferanten. Verdachts- oder Vorfälle im Zusammenhang mit Menschenrechtsverstößen, einschließlich Verstöße oder Verdachtsfälle im Bereich Arbeitsbedingungen, werden automatisiert erfasst und als Alerts gemeldet. Bei einem solchen Hinweis prüft die NORMA Group die Relevanz und Schwere des Falls sorgfältig und leitet daraufhin situationsspezifische Maßnahmen ein, etwa durch die Kontaktaufnahme mit dem betroffenen Lieferanten oder die Durchführung zusätzlicher Prüfungen.
In Bezug auf Konfliktrohstoffe, sogenannte „3TG-Rohstoffe“ Zinn, Tantal, Wolfram und Gold, die mit möglichen Menschenrechtsverstößen einhergehen können, verfolgt die NORMA Group das Ziel, diese aus ihren Lieferketten möglichst auszuschließen. Die NORMA Group kauft diese Mineralien nicht direkt ein. Sie sind jedoch teilweise in Komponenten von Lieferanten enthalten. So werden etwa in Urea-Leitungen kleine Mengen an Gold verwendet oder einige Komponenten werden mit Zinn beschichtet. Entsprechend bekennt sich die NORMA Group zu den Prinzipien der „Responsible Minerals Initiative“ (RMI) einschließlich der Nutzung der von der Initiative bereitgestellten Due-Diligence-Prozesse. Die Prozesse basieren auf dem „Conflict Minerals Reporting Template“ (CMRT) und dem „Extended Minerals Reporting Template“ (EMRT) der Responsible Minerals Initiative, die alle relevanten Lieferanten erbringen müssen. Die Nutzung des CMRT und EMRT bildet den Rahmen, Transparenz in der Lieferkette zu schaffen und Unternehmen zu verpflichten, die Herkunft von Konfliktrohstoffen sowie die beteiligten Schmelzereien und Raffinerien offenzulegen.
Darüber hinaus ist in den Einkaufsprozessen die initiale Sanktionslistenprüfung für neue Lieferanten etabliert. Die Sanktionslistenprüfung wird im DESCARTES Visual Compliance Tool durchgeführt, das vom Trade Compliance Team der NORMA Group verantwortet wird. Sollten Risiken in Bezug auf Konfliktmaterialien entdeckt werden, so werden unverzüglich Abhilfemaßnahmen eingeleitet. Zusätzlich zur initialen Prüfung wird die existierende Lieferantenbasis ebenfalls regelmäßig durch ein Batchscreening geprüft. Die Sanktionslistenprüfung findet automatisiert statt. Bereits geprüfte Lieferanten bleiben im System und werden an die Verantwortlichen gemeldet, sobald sie vom System als riskant eingestuft werden. Die Verantwortlichen unterziehen die Alerts einem Gegencheck, um sogenannte „False Friends“ auszuschließen.
Zudem wird die NORMA Group durch ein externes Material Compliance Team unterstützt, das Regularien wie REACH, RoHS, Konfliktmineralien, Prop65 und Cobalt/Mica umfasst.
Sowohl die Nutzung der genannten Risikomanagement-Tools als auch des Sanktionslistentools sind in den Einkaufsprozessen verankert und verpflichtend.
Die NORMA Group geht von der Wirksamkeit der aufgeführten Maßnahmen und Konzepte zur Steuerung ihrer Auswirkungen und Risiken aus, da dem Unternehmen im Geschäftsjahr 2025 keine Lieferantenrisiken im Kontext von Menschenrechtsverstößen bekannt sind. Jedoch wendet die NORMA Group hierfür kein Verfahren an, um die Wirksamkeit zu bewerten.
Die NORMA Group hat die kontinuierliche Durchführung dieser Maßnahmen im Berichtszeitraum fortgesetzt und bewertet die genannten Maßnahmen zur Steuerung ihrer Auswirkungen und Risiken in der vorgelagerten Wertschöpfungskette als angemessen und ausreichend. Auf Basis dieser Bewertung sind derzeit keine zusätzlichen Maßnahmen geplant.
Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen (S2-5)
Die NORMA Group hat bisher keine messbaren, ergebnisorientierten Ziele in Bezug auf Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette definiert. Aufgrund der hohen Komplexität und begrenzten Transparenz innerhalb globaler Lieferketten verfügt die NORMA Group aktuell über keine belastbare Grundlage zur Definition messbarer und ergebnisorientierter Ziele. Bei veränderten Rahmenbedingungen wird das Unternehmen in Zukunft prüfen, ob eine geeignete Zieldefinition möglich ist.
Kennzahlen im Zusammenhang mit Arbeitskräften direkter Zulieferer
Anteil der bevorzugten Lieferanten, die den Verhaltenskodex für Lieferanten unterzeichnet haben
Um die Auswirkungen und Risiken im Zusammenhang mit Arbeitskräften in der vorgelagerten Wertschöpfungskette zu adressieren, hat die NORMA Group eine unternehmensspezifische Metrik definiert. Diese zeigt den Anteil der bevorzugten Lieferanten auf, die den Supplier Code of Conduct unterzeichnet haben. Im Geschäftsjahr 2025 liegt dieser Anteil bei 100 %.
Für die Bestimmung eines bevorzugten Lieferanten hat die NORMA Group einen Kriterienkatalog entwickelt, der Aspekte wie beispielsweise Wettbewerbsfähigkeit, transparente Kostenstrukturen und Lieferbedingungen umfasst. Die grundsätzliche Bestrebung der NORMA Group ist es, dass ihre Lieferanten den Supplier Code of Conduct verstehen und durch die Unterzeichnung die Einhaltung des Supplier Code of Conducts bestätigen, um langfristige Vertragsbeziehungen einzugehen. Die NORMA Group akzeptiert nicht nur die Unterzeichnung ihres eigenen Supplier Code of Conduct, sondern ebenso die vorgelegten Code-of-Conduct-Richtlinien potenzieller Lieferanten, sofern sie in ihren Anforderungen gleichwertig oder höherwertig sind.
Legende
Diese Inhalte sind Teil des nichtfinanziellen Konzernberichts und unterlagen einer gesonderten Prüfung mit begrenzter Sicherheit („limited assurance“).